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Thema der 74.Tagung war Goethes Naturphilosophie und Naturforschung
Hohepunkte waren der praktische Nachvollzug der Experimente Goethes zur Farbenlehre durch Dr. Heim und ein Vortrag von Prof. Dr. Berning.





















Dr. Gunter Heim am Experiementiertisch.

Die von Goethe beschriebenen Phänomene konnten mit seinem nach Goethes Beschreibung erstelltem Experimentalaufbau alle beobachtet werden. Sehen Sie dazu auch die Versuchsbeschreibung im Downloadbereich.

71. (15.) Tagung im Januar 2015
Philosophia perennis war das Thema unserer Januar Tagung, eine Fragestellung die zentral in unserer Tagungsarbeit ist: gibt es objektive und überzeitlich gültige Wahrheiten, die wir erkennen können? Die Tagung schloß mit einer Gesprächsrunde zu den jeweils persönlichen Gründen für das Philosophieren.

70. (14.) Tagung im Juni 2014

Unsere Juni-Tagung 2014 war bereits die 70. Veranstaltung der Vennland-Akademie, die 14. nach dem Rückzug von Prof. Berning aus der Leitung, diesmal zum Thema "Der Tod: Finsternis und Nichts oder Licht und letzte Vollendung?" Im Rahmen des abendlichen Umtrunks im Klostergarten haben wir dieses Jubiläum und zugleich den 80ten Geburtstag von Frau Dr. Hennen gefeiert. Herr Prof. Berning war als Gratulant zugegen.

69. Tagung im Januar 2014


Wir blicken zurück auf eine erfolgreiche 69te Tagung zum Thema: Thomas von Aquin: "Das Sein und das Wesen (De ente et essentia)“, die wir am 11.-12 Januar 2014 durchgeführt haben. Höhepunkt der Tagung war der Einführungsvortrag von Herrn Professor Dr. Vincent Berning, der diesen großen scholastischen Philosophen gewürdigt hat, aber auch vor einer einseitig verengten Auslegung seines Werkes warnte: „Thomas von Aquin wäre kein Thomist gewesen. Alle Ismen waren ihm fremd.“ In gemeinsamer, intensiver Textarbeit wurde anschließend die kleine, aber für das Werk dieses großen Philosophen grundlegende Schrift "Das Sein und das Wesen" erschlossen. Schemata als Lesehilfe unterstützten bei der Erarbeitung der ontologischen Grundbegriffe, in die dieses Werk einführt.





68. Tagung im Juni 2013 über Albertus Magnus und die mittelalterliche Aufklärung - Gruppenbild im Klostergarten




Rückblick auf die 67. Tagung am 5.-6. Januar 2013 zum Thema: "Das Antliz des Anderen - Emmanuel Levinas' Suche nach dem Sinn"

Der jüdische Philosoph Emmanuel Levinas, mit dem wir uns in dieser 67. Tagung beschäftigt haben, gehört in die Reihe der Philosophen des 20ten Jahrhunderts, denen es in einer Zeit der großen Krisen und Kriege vor allem um die Existenz des Menschen ging, um die Sinnsuche und die Orientierung in der Welt.
Zwei Einflüsse waren vor allem prägend für das Denken von Levinas:der jüdische Glaube mit dem er aufgewachsen ist, und dem er lebenslang treu geblieben ist,die Erfahrung des Krieges und vor allem das Trauma der Shoah. Fast alle seine nächsten Verwandten sind der Judenverfolgung zum Opfer gefallen. Nach dem Krieg war dann viel Bitternis zu in seinem Dialog mit dem Christentum, das er mitverantwortlich machte für die Shoah. Er wollte deutschen Boden nie mehr betreten und hat sich daran gehalten. Mit seinen christlichen Freunden aus Deutschland traf er sich im niederländischen Grenzbereich, im Benediktinerkloster Rolduc bei Kerkrade und ja, tatsächlich – Schwester Hildegonde hat es bestätigt - im Kloster Wahlwiller, unserer Tagungsstätte. Das gab unserer Tagung einen besonderen Akzent. In einem dieser Treffen mit Bischof Hemmerle von Aachen sprach er folgende Worte, die seine gesamte Philosophie charakterisieren: „Was bei uns [Juden] wichtig ist, ist nicht das Glauben, sondern das Tun. Tun, das ist einmal das moralische Verhalten, aber auch das Ritual. Als ob das zwei verschiedene Dinge wären! Was heißt eigentlich glauben? Woraus besteht der Glaube? Aus Worten? Aus Ideen? Aus Überzeugungen? Wie wird geglaubt? Wie die Psalmen sagen: Alle meine Gebeine werden sprechen (Psalm 35, 10). Der Rabbiner wollte sagen: Gutes zu tun, ist ein Akt des Glaubens. Das ist meine Konklusion“.   


67. Tagung über Levinas


Dr. Wehr moderiert die Textarbeit zu Levinas

Impressionen zur 66. Tagung 16.-17. Juni 2012 zum Thema "Moderne und Technikentwicklung in der Bewertung der Philosophie"


Fronleichnahmprozession der Ortsgemeinde am Sonntag nach der Messe im Kloster


Tagungsleitung stimmt sich ab

Vorträge und das Tagungsprogramm stehen zum Download unter den entsprechenden Menüpunkten bereit

Impressionen zur 65. Tagung vom 14.-15. Januar 2012 zum Thema "Das Böse"


Morgenmeditation auf dem Philosophenweg beim Kloster


Gruppenbild vor dem Klostereingang

Exkursion nach Trier am 10.9.2011
Neben der Besichtigung des römischen und des mittelalterlichen Trier haben wir uns auf unserer soeben erfolgreich durchgeführten Exkursion besonders mit dem Jesuiten, Dichter und Theologen Friedrich Spee (1591-1635) beschäftigt. Im Ordenshaus der Jesuiten in Trier hat er gewirkt, in der Krypta der ehemaligen Jesuitenkirche ist sein Grab. Friedrich Spee (1591-1635) ist heute vor allem als unerschrockener Kämpfer gegen den Hexenwahn bekannt. Nur noch Fachleute wissen, dass er der bedeutendste Dichter des Frühbarocks ist. Seine geistlichen Gedichte sind heute weit gehend vergessen. Kirchenlieder aus seiner Feder aber werden bis heute gesungen, und zwar von beiden Konfessionen, beispielsweise das Weihnachtslied: „Zu Bethlehem geboren / Ist uns ein Kindelein“ (Skript: "Friedrich Spee und die Barockdichtung" von unserem Referenten Frank Sturms im Downloadbereich). 


Abschuß unserer Exkursion nach Trier war eine Weinprobe auf dem Weingut Reverchon in Konz an der Saar: http://www.weingut-reverchon.de

Die 64te Tagung über den französichen Existenzphilosophen Gabriel Marcel war ein Höhepunkt unserer Tagungsgeschichte. Für die Tagung konnten wir den Philosophen, Priester und Marcel-Kenner Dr. Siegfried Foelz gewinnen, der Marcels Werk in der DDR unter schwierigen Bedingungen herausgegeben hat und mit Marcel noch zu DDR-Zeiten in Dresden zusammengetroffen ist. Er hat die Tagung mitgestaltet und uns Werk und Person von Marcel aus eigenem, tiefem Verständnis nahe gebracht. Mit Herrn Professor Berning, der am Abend dazu kam, und Dr. Foelz hatten wir die beiden besten Marcel-Kenner Deutschlands bei uns zu Gast.
Gabriel Marcel war Philosoph und Dramatiker. Beides ist in seinem Werk eng verbunden und wurde entsprechend in dieser Tagung zusammen behandelt – das philosophische Werk mit der gemeinsamen Lesung und Besprechung des Textes „Das ontologische Geheimnis“, das dramatische Werk mit der gemeinsamen Lesung und Besprechung seines Theaterstücks „Die zerbrochene Welt.


Herr Dr. Siegfried Foelz und Herr Prof. Dr. Vincent Berning in der Vorhalle unseres Tagungshauses im Gespräch


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